Kieferorthopädie Dr. Waltraud Bauer Erkelenz | Dr. W. Bauer
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Montag
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Dienstag & Donnerstag
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Mittwoch
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Freitag
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Willkommen in der Praxis für Kieferorthopädie Dr. Waltraud Bauer.

Unser wichtigstes
Ziel ist Ihr
Wohlbefinden.

Wir nehmen uns viel Zeit für Sie und gehen individuell auf Ihre Wünsche ein. In einem persönlichen Beratungsgespräch informieren wir Sie gerne umfassend über individuelle Lösungen.
Wir freuen uns auf Sie!

Unsere Behandler

Beide Behandler in unserer Praxis sind Fachzahnärzte für Kieferorthopädie und haben die universitäre Weiterbildung an deutschen Universitätskliniken absolviert.

Dr. Bauer hat nach ca. 10 jähriger Kliniktätigkeit und wissenschaftlicher Arbeit sowie der Praxistätigkeit in Erkelenz mittlerweile eine über 30jährige Erfahrung in der Kieferorthopädie.

Eine feste Zuordnung der Behandler ist aufgrund der Terminvergabe nur nach Wunsch möglich. Schwierige Fallplanungen und Behandlungssituationen werden fortwährend unter beiden Kieferorthopäden ausgetauscht und abgesprochen, so dass beide Behandler jederzeit über das aktuelle Behandlungsgeschehen informiert sind. Durch den gemeinsamen kollegialen Austausch wird versucht, für jeden Patienten eine optimale Lösung anzustreben.

Dr. Waltraud Bauer, erfahrene Kieferorthopädin in Erkelenz, spezialisiert auf Zahn- und Kieferkorrekturen

Dr. Waltraud Bauer, Kieferorthopädin

  • 2018 Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Aligner Orthodontie (DGAO)
  • 2011 Zertifizierung für Invisalign
  • 1999 Neugründung der Praxis für Kieferorthopädie in Erkelenz
  • 1989-1999 Oberärztin der Klinik für Kieferorthopädie, Uniklinik der RWTH in Aachen (Leitung von Prof. Diedrich) - wissenschaftliche Tätigkeit, Vorträge und Veröffentlichungen
  • 1988 Fachzahnarztanerkennung für Kieferorthopädie
  • 1987 Dissertation
  • 1986-1988 Weiterbildung zur Fachzahnärztin für Kieferorthopädie, Uniklinik der RWTH in Aachen
  • 1984-1985 Klinik für zahnärztliche Prothetik der Universität zu Köln
  • 1979-1984 Studium der Zahnheilkunde an der Universität zu Köln

  • Zahnärztekammer Nordrhein
  • Bund deutscher Kieferorthopäden (BDK)
  • Kieferorthopädischer Qualitätszirkel (AKQ)
  • Studiengruppe Kieferorthopädie (Prof. Wilmes)
  • Deutsche Gesellschaft für Aligner Orthodontie e. V. (DGAO)

  • 1999 Jahresbestpreis der Arbeitsgemeinschaft für Funktionsdiagnostik und -therapie für die Praxis (DGFDT)

  • Invisalign

Bauer, W., Diedrich, P.:

Motivation und Erfolgsbeurteilung erwachsener Patienten zur kieferorthopädischen Behandlung - Interpretation einer Befragung.

Fortschr Kieferorthop 51 (3), 180 - 188 (1990)


Bauer, W., Wehrbein, H., Schulte-Lünzum, H., Diedrich, P.:

Keimtransplantation oder Lückenschluß - eine vergleichende Studie bei Verlust der

ersten Molaren.
Fortschr Kieferorthop 52 (2), 84 - 92 (1991)


Bauer, W., Wehrbein, H., Schneider, B., Diedrich, P.:

Der Lückenschluß mit T-Loops (Burstone) - eine klinische Studie.

Fortschr Kieferorthop 53 (4), 192 - 202 (1992)


Bauer, W., Augthun, M., Wehrbein, H., Müller-Leisse, C., Diedrich, P.:

Aufbißschienentherapie bei reziprokem Kiefergelenkknacken - kritische Betrachtung im Rahmen einer Nachuntersuchung.

Fortschr Kieferorthop 54 (3), 108 - 118 (1993)


Bauer, W., Augthun, M., Wehrbein, H., Müller-Leisse, C., Diedrich, P.:

Diagnostik und kieferorthopädische Relevanz der anterioren Diskusverlagerung ohne Reposition. Klinische, axiographische und magnetresonanztomographische Untersuchungen.

Fortschr Kieferorthop 55 (1), 21 - 27 (1994)


Bauer, W., Augthun, M., Wehrbein, H., Müller-Leisse, C., Diedrich. P.:

Befunde in der Panoramaschichtaufnahme bei funktionsgestörten kiefer-orthopädischen Patienten.

Fortschr Kieferorthop 56 (6), 318 - 326 (1995)


Bauer, W., Van den Hoven, F., Diedrich, P.:

Abrasionen oberer und unterer Frontzähne in Relation zur incisalen und kondylären Führung.

J Orofac Orthop/Fortschr Kieferorthop 58 (6), 306 - 319 (1997)

Dr. Knaup, Kieferorthopäde in der Praxis Dr. Waltraud Bauer in Erkelenz

Dr. Knaup, Kieferorthopäde

  • 2019 Angestellter Fachzahnarzt in der Praxis Dr. Bauer Erkelenz
  • 2017 – 2019 Angestellter Fachzahnarzt an der Uniklinik Marburg - wissenschaftliche Tätigkeit, Vorträge, Veröffentlichungen, Lehre und Patientenversorgung
  • 2017 Fachzahnarztanerkennung für Kieferorthopädie
  • 2016 Dissertation
  • 2015 – 2017 Weiterbildung zum Fachzahnarzt für Kieferorthopädie, Uniklinik Marburg
  • 2013 - 2015 Weiterbildung zum Fachzahnarzt für Kieferorthopädie in kieferorthopädischen Fachpraxen
  • 2007 – 2012 Studium der Zahnheilkunde an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms Universität Bonn

  • Zahnärztekammer Nordrhein
  • Deutsche Gesellschaft für Kieferorthopädie (DGKFO)

  • 2019 Posterpreis für das Themengebiet Grundlagen- und Materialforschung
  • Die Auswirkung des kariesprotektiven Peptids P11-4 auf den Haftverbund zwischen Bracket und Zahnschmelz in vitro

  • Invisalign
  • Orthocaps
  • WIN
  • Incognito
Praxis

Unser
Team

Kompetenz, Herzlichkeit, Einfühlungsvermögen, Idealismus und Teamgeist sind die Basis unserer Philosophie. Bei der Auswahl der Mitarbeiter legen wir darauf größten Wert. Wir verstehen uns im Team als Einheit. Jeder Mitarbeiter identifiziert sich mit der an ihn gestellten Aufgabe und trägt dazu bei, eine qualitätsorientierte Leistung für unsere Patienten zu gewährleisten. Die Mitarbeiter werden fortwährend in innovative Behandlungsmethoden eingewiesen. Die Abläufe werden im Rahmen der regelmäßigen Teambesprechungen vertieft, so dass auch unsere Teilzeitkräfte immer bestens informiert sind.
Eine regelmäßige und qualifizierte Weiterbildung ist bei uns für alle Mitarbeiter und Ärzte selbstverständlich.

Praxis-Teammitglied der Kieferorthopädie Dr. Waltraud Bauer in Erkelenz
Praxis-Teammitglied der Kieferorthopädie Dr. Waltraud Bauer in Erkelenz
Praxis-Teammitglied der Kieferorthopädie Dr. Waltraud Bauer in Erkelenz
Praxis-Teammitglied der Kieferorthopädie Dr. Waltraud Bauer in Erkelenz
Praxis-Teammitglied der Kieferorthopädie Dr. Waltraud Bauer in Erkelenz
Praxis-Teammitglied der Kieferorthopädie Dr. Waltraud Bauer in Erkelenz
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Unsere Praxis bietet eine Vielfalt von modernen Behandlungsmethoden für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an.

Unsere langjährige Erfahrung in der Kieferorthopädie ermöglicht Zahnfehlstellungskorrekturen in nahezu jedem Alter. Die moderne Kieferorthopädie hat mit ästhetischen Brackets oder unsichtbaren Zahnspangen eine Reihe von Möglichkeiten entwickelt, die eine zeitgemäße und angenehme Behandlung ermöglichen. Als eine moderne kieferorthopädische Praxis der Region bieten wir Ihnen zudem computergestützte Zahnkorrekturen an.

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  • Unsere Praxis ist barrierefrei.


  • Die Praxis arbeitet mit einem digitalen Röntgensystem als auch mit digitaler Fotographie und unsere Patientenverwaltung ist karteikartenlos.


  • Die herausnehmbaren kieferorthopädischen Apparaturen werden im praxiseigenen Labor von einem ausgebildeten Zahntechniker hergestellt.


  • Der praxiseigene intraorale Scanner kann für verschiedene Systeme der digitalen Kieferorthopädie eingesetzt werden.


  • Durch einen reibungslosen Ablauf bemühen wir uns um möglichst kurze Wartezeiten für die Patienten.


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Öffnungszeiten

Montag
08:30 - 12:00 Uhr
13:30 - 17:00 Uhr

Dienstag & Donnerstag
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Freitag
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Patienteninformation

Kieferorthopädie – wann und warum?

Eine kieferorthopädische Frühbehandlung ist sinnvoll, wenn ausgeprägte Zahnfehlstellungen vorliegen, die das Kieferwachstum negativ beeinflussen oder ein Frontzahntrauma begünstigen können. Ein früher Behandlungsbeginn ist ebenso sinnvoll, um schädliche Gewohnheiten (Habits) zu beseitigen und dadurch ungestörte Voraussetzungen für das spätere Wachstum zu schaffen. Eine Frühbehandlung wird zwischen ca. 5 bis 7 Jahren begonnen und dauert ca. 1 bis 1,5 Jahre.

Der übliche Behandlungsbeginn für eine kieferorthopädische Behandlung beim Kind erfolgt im späten Wechselgebiss und liegt zwischen ca. 9 und 12 Jahren. Zu diesem Zeitpunkt kann das pubertäre Wachstum genutzt werden, um das Kieferwachstum zu beeinflussen. Durchschnittliche Behandlungszeiten einer regulären Behandlung bei Kindern und Jugendlichen liegen bei ca. 3 bis 4 Jahren.

Bei der kieferorthopädischen Behandlung gibt es bei gesunden Strukturen keine Alterseinschränkung. Es gibt viele Gründe für eine kieferorthopädische Behandlung im Erwachsenenalter. Allerdings stehen mit Blick auf das Berufs- und Alltagsleben bei den erwachsenen Patienten unauffällige Behandlungsmethoden im Vordergrund.

Festsitzende kieferorthopädische Apparaturen - auch Multibracketapparaturen genannt - werden mit einem speziellen Klebeverfahren auf den Zähnen fixiert und wirken rund um die Uhr. Herausnehmbare Aligner sind transparente Kunststoffschienen, die man selbst einsetzen und herausnehmen kann. Sie sind nahezu unsichtbar, verursachen keine Verletzungen der Mundschleimhaut und ermöglichen eine einfache Zahnpflege - erfordern aber eine konsequente Tragedauer von 22 Stunden täglich. Welches System das richtige ist, hängt von dem individuellen Befund und von den persönlichen Prioritäten ab.

Aligner eignen sich für eine Vielzahl von Zahnfehlstellungen bei Jugendlichen und Erwachsenen. Bei ausgeprägten skelettalen Fehlentwicklungen - wenn nicht nur die Zähne, sondern die Kieferknochen selbst betroffen sind - reicht eine reine kieferorthopädische Therapie nicht aus. Dann ist eine Kombination mit kieferchirurgischen Maßnahmen die bessere Wahl. Eine verlässliche Einschätzung ist nur nach klinischer Untersuchung und umfangreicher Diagnostik möglich.

Wir bieten in unserer Praxis mehrere ästhetische Optionen an: selbstligierende Keramikbrackets, die sehr unauffällig und einfach zu reinigen sind sowie Aligner als transparente, herausnehmbare Schienenlösung. Beide Methoden führen zu einem guten Ergebnis. Welche Methode besser zu Ihnen passt, klären wir gemeinsam.

Die erste kieferorthopädische Untersuchung empfehlen wir zwischen dem 6. und 8. Lebensjahr, wenn die ersten bleibenden Zähne durchbrechen. Genetische Faktoren, Gewohnheiten wie Daumenlutschen oder falsches Schlucken sowie ein vorzeitiger Zahnverlust können die natürliche Kieferentwicklung beeinflussen. Eine Früherkennung schafft die Möglichkeit, zum richtigen Zeitpunkt einzugreifen - bevor sich Fehlentwicklungen festigen.

Ja, eindeutig. Zähne lassen sich in jedem Alter bewegen, solange der Zahnhalteapparat gesund ist. Die Kieferorthopädie von erwachsenen Patienten hat sich längst etabliert - mit ästhetischen Keramikbrackets oder Alignern fällt die Behandlung im Alltag kaum auf. Gerade Erwachsene profitieren häufig von funktionellen Verbesserungen: einem ausgeglichenen Biss, weniger Verspannungen der Muskulatur und einer Entlastung der Kiefergelenkfunktion.

Eine Frühbehandlung findet im frühen Wechselgebiss statt - also in der Phase, in der Milch- und bleibende Zähne gleichzeitig vorhanden sind, typischerweise zwischen dem 6. und 10. Lebensjahr. Mit herausnehmbaren Apparaturen oder funktionskieferorthopädischen Geräten lässt sich das Kieferwachstum in eine günstige Richtung lenken und es kann Platz für die bleibenden Zähne geschaffen werden. Nicht jede Fehlstellung erfordert eine Frühbehandlung - manchmal ist abwarten die klügere Entscheidung. Unser Konzept begleitet Ihr Kind von der Beratung über die Behandlung bis in die Kontrollphase.

Die Kieferorthopädie bewegt die Zähne innerhalb des Knochens. Die Kieferchirurgie verändert die Position der Kieferknochen selbst. Bei ausgeprägten skelettalen Fehlentwicklungen - etwa einem deutlich vor- oder zurückstehenden Unterkiefer - reicht Kieferorthopädie allein nicht aus. In solchen Fällen arbeiten wir eng mit den Kieferchirurgen zusammen. Durch die kieferorthopädische Ausformung der Zahnbögen wird die Operation vorbereitet, nach der Operation erfolgt eine kieferorthopädische Feinkorrektur. Der Kieferchirurg korrigiert im Rahmen der Operation die Knochenbasis (Umstellungsosteotomie).

Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, die über eine gesetzliche Krankenkasse versichert sind, haben Anspruch auf Kassenleistungen, wenn eine behandlungsbedürftige Fehlstellung vorliegt. Die Einstufung erfolgt anhand des KIG-Systems (Kieferorthopädische Indikationsgruppen) in die Schweregrade 1 bis 5. Ab KIG 3 übernimmt die Krankenkasse die Grundversorgung - der Eigenanteil von 20 % (bzw. 10 % ab dem zweiten Kind in Behandlung) wird nach erfolgreichem Abschluss der Behandlung zurückerstattet. Für höherwertige Leistungen wie z. B. ästhetische Brackets fallen zusätzliche Kosten an, die der Patient selbst tragen muss. Die Kosten für kieferorthopädische Behandlungen mit Alignern werden nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.

Bei erwachsenen Patienten über 18 Jahren übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen kieferorthopädische Leistungen grundsätzlich nicht - außer in klar definierten Ausnahmefällen, z. B. bei schweren Kieferanomalien, die eine kombiniert kieferorthopädisch-kieferchirurgische Behandlung erfordern. Die Kosten einer kieferorthopädischen Erwachsenenbehandlung zur Korrektur einer Zahnfehlstellung müssen in der Regel vollständig privat getragen werden.

Bei kassenpflichtigen Behandlungen von Kindern und Jugendlichen fallen für den Versicherten zunächst Eigenanteile von 20 % der Kassenleistung an (bzw. 10 % ab dem zweiten Kind in Behandlung). Dieser Betrag wird nach erfolgreichem Abschluss der Behandlung von der Krankenkasse zurückerstattet. Hinzu können auf Wunsch Zuzahlungen für außervertragliche Leistungen kommen (Mehr- und Zusatzleistungen), die über den Kassenkatalog hinausgehen, etwa ästhetische Brackets oder digitale Leistungen. Die Kosten für Mehr- und Zusatzleistungen müssen von dem Versicherten getragen werden.

Das hängt vom Einzelfall ab. Für Kinder mit absehbarem Behandlungsbedarf und für Erwachsene, die eine Behandlung planen, kann eine frühzeitig abgeschlossene Zahnzusatzversicherung sinnvoll sein. Wir empfehlen den Patienten, sich bereits ausreichend im Voraus über eine private Zusatzversicherung zu informieren.

Die Kosten für Aligner variieren je nach Komplexität des Befundes und der Behandlungsdauer. Als Orientierung: Die Kosten für eine Aligner-Behandlung sind in der Regel vergleichbar mit oder geringfügig teurer als eine Behandlung mit ästhetischen Keramikbrackets. Einfache Korrekturen sind in der Regel kostengünstiger als komplexe Fälle.

Wir bieten auf Anfrage individuelle, zinslose Ratenzahlungsvereinbarungen an. Sprechen Sie uns gerne darauf an.

Im Heil- und Kostenplan ist eine Behandlungsdauer und eine Honorarstruktur hinterlegt. Verlängert sich die Behandlung durch Faktoren, die außerhalb unserer Kontrolle liegen - z. B. mangelnde Mitarbeit beim Tragen herausnehmbarer Apparaturen - können zusätzliche Honorare entstehen. Wir sprechen das transparent mit Ihnen ab, bevor zusätzliche Kosten anfallen.

Das Einsetzen sowohl von Brackets als von Alignern selbst ist schmerzfrei. In den ersten Tagen danach können die Zähne durch die leichte Krafteinwirkung empfindlich sein - das ist ein normales Anzeichen dafür, dass die Behandlung wirkt und die Zähne beginnen, sich zu bewegen. Bei Alignern ist dieses Gefühl beim Wechsel auf eine neue Schiene typisch und klingt nach ein paar Tagen ab.

Nach jedem Aktivierungstermin oder Schienenwechsel reagiert der Zahnhalteapparat auf den veränderten Druck. Das äußert sich als Druckgefühl oder als leichte Schmerzempfindlichkeit, die in der Regel nach zwei bis drei Tagen von selbst nachlässt. Bei Bedarf können handelsübliche Schmerzmittel wie Ibuprofen eingenommen werden, jedoch ist von einer häufigen Einnahme von Schmerzmitteln abzuraten.

Es hat sich bewährt, den Wechsel auf neue Aligner-Schienen abends vor dem Schlafengehen vorzunehmen - so schläft man durch den ersten Eingewöhnungsdruck hindurch. Leichte Schmerzmittel sind bei Bedarf möglich.

Mit Alignern ja - die Schienen werden zum Essen herausgenommen, danach putzen und wieder einsetzen. Mit Brackets gibt es Einschränkungen: Harte, klebrige oder zähe Speisen können Brackets beschädigen oder lösen. Rohes Gemüse, Nüsse, Karamell oder Bonbons sollten zerkleinert werden.

Grundsätzlich alles, was sehr hart, klebrig oder zäh ist: ganze Äpfel oder Möhren (besser in Stücke schneiden), Nüsse, Popcorn, Karamell, Kaugummi, Lakritze. Stark färbende Lebensmittel wie Ketchup, Curry oder Rotwein können die Gummiligaturen oder die elastischen Ketten verfärben.

Die meisten Patienten gewöhnen sich innerhalb von ein bis zwei Wochen an Brackets. Aligner werden erfahrungsgemäß schneller akzeptiert, da sie keine störenden Drähte oder Kanten haben. Das Sprechen klingt zu Beginn oft etwas verändert, weil sich die Zunge an die Aligner gewöhnen muss. Aber es normalisiert sich in der Regel innerhalb weniger Tage.

In diesem Fall sollten Sie uns anrufen. In den meisten Fällen ist es kein Notfall, wir besprechen mit Ihnen, ob ein zeitnaher Termin notwendig ist. Einen abstehenden Draht können Sie vorübergehend mit kieferorthopädischem Schutzwachs (bei uns oder in jeder Apotheke erhältlich) abdecken, um Irritationen der Mundschleimhaut zu vermeiden.

Für akute Schmerzen, die nicht von selbst abklingen, oder mechanische Probleme, die starke Beschwerden verursachen, wenden Sie sich bitte an Ihren Hauszahnarzt oder den zahnärztlichen Notdienst.

Das ist vom Fall abhängig. Einfache Korrekturen können in 12 bis 18 Monaten abgeschlossen sein, komplexe Behandlungen dauern zwei bis drei Jahre oder länger.

Die Behandlungsdauer hängt ab von der Art und dem Ausmaß der Fehlstellung, dem gewählten Behandlungssystem, dem Alter des Patienten und - gerade bei herausnehmbaren Apparaturen -- von der Tragedisziplin (Compliance). Ein Aligner funktioniert nur dann wie geplant, wenn die Schienen tatsächlich 22 Stunden täglich getragen werden.

In der Regel alle vier bis zehn Wochen, je nach Behandlungsphase und Art der Apparatur. Bei Aligner-Behandlungen können die Abstände etwas länger sein, da die Schienensets eigenständig zu Hause gewechselt werden. Die genaue Terminfrequenz wird von uns individuell geplant.

Die Zahnbewegung läuft langsamer oder unvollständig ab. Das kann dazu führen, dass Schienen nicht mehr passen, neue Schienen nachproduziert werden müssen oder sich die Behandlungsdauer verlängert. Im schlimmsten Fall muss die Behandlungsplanung neu aufgesetzt werden und ein neuer Scan von der aktuellen Situation gemacht werden - mit entsprechendem Zeit- und Kostenaufwand.

Ja, wenn keine konsequente Retention erfolgt, d. h. wenn keine ausreichenden Retentionsmaßnahmen getroffen werden. Zähne haben ein natürliches Rückstellbestreben in Richtung der ursprünglichen Zahnfehlstellung. Ohne Retainer können sich die Zähne nach der Behandlung wieder verschieben - das ist keine Seltenheit, sondern biologische Realität (Rezidiv).

Ein Retainer ist eine Stabilisierung der Frontzähne von Eckzahn bis Eckzahn mit einem Drahtbogen von der Innenseite, der nach der aktiven Behandlung die Frontzähne in ihrer neuen Position hält. Wir fertigen die Retainer selbst in der Praxis an oder bieten den MEMOTAIN® Peek 3D Retainer an - digital geplant, individuell gefertigt aus einem biokompatiblen, langlebigen Material, das zahnfarben ist und sich im Alltag kaum bemerkbar macht. In der Regel wird der Retainer auf der Zahninnenseite dauerhaft eingesetzt.

Bei herausnehmbaren Retentionsgeräten gilt: Werden sie nicht oder zu selten getragen, können sich die Zähne zurückbewegen. Das Ergebnis der Behandlung ist dann gefährdet. Beim einem fest eingegliederten Retainer entfällt dieses Problem - er sitzt dauerhaft und erfordert keine aktive Mitarbeit.

Mit einem korrekten Retainer ist das Ergebnis langfristig stabil. Ohne Retentionsmaßnahmen besteht eine große Gefahr für eine Rückverschiebung. Die Tendenz zur Rückstellung der Zähne ist unabhängig von der Apparatur, mit der behandelt worden ist. Wir empfehlen daher grundsätzlich eine lebenslange Retention.

Brackets und Drähte schaffen zusätzliche Flächen, an denen sich Plaque ansammeln kann. Wir empfehlen das Putzen nach jeder Mahlzeit mit einer weichen Zahnbürste und mit Interdentalbürsten zum Reinigen unter dem Drahtbogen sowie regelmäßiges Spülen mit Wasser. Bei selbstligierenden Brackets ist das Bracketumfeld etwas leichter zugänglich als bei Gummiligatur-Systemen, erfordert aber dieselbe Reinigung.

Aligner-Schienen sollten nach jedem Herausnehmen mit lauwarmem Wasser und einer weichen Bürste gereinigt werden. Zu heißes Wasser kann die Schienen verformen. Spezielle Reinigungstabletten sind möglich, aber nicht zwingend notwendig. Eine sehr gute Reinigung wird durch ein kleines Ultraschallgerät erreicht. Wichtig: Niemals mit Alignern essen oder färbende Getränke wie Kaffee, Tee oder Rotwein trinken.

Nein - zumindest nicht mit eingesetzten Schienen. Heiße und färbende Getränke können die transparenten Aligner-Schienen verfärben und verformen. Wasser ist die einzige Ausnahme. Für Kaffee- und Teetrinker bedeutet das: Schiene raus, trinken, Zähne putzen oder zumindest mit Wasser spülen, Schiene wieder einsetzen.

Konsequente Mundhygiene ist das A und O. Zusätzlich empfehlen wir regelmäßige Kontrolltermine beim Hauszahnarzt für professionelle Zahnreinigung und Fluoridierung. Wer mit dem Gedanken an Brackets hadert, weil er Angst vor Karies hat: Moderne selbstligierende Keramikbrackets sind einfacher zu reinigen als ältere Bracketsysteme. Außerdem versiegeln wir in unserer Praxis vor dem Kleben der Brackets die Zahnoberfläche mit Fluorlack (Glattflächenversiegelung), um so den Zahnschmelz vor Schäden zu schützen. Aligner-Schienen ermöglichen eine vollständig normale Zahnpflege, da sie herausnehmbar sind.

Sport ist grundsätzlich möglich. Bei Kontaktsportarten empfehlen wir einen Mundschutz, der auch über Brackets getragen werden kann. Das Tragen von Alignern schützt sogar die Zähne beim Sport.

Blasinstrumente erfordern eine kurze Eingewöhnung bei festen Brackets, die meisten Spieler finden nach einigen Wochen wieder zur gewohnten Technik. Aligner-Schienen können für Proben und Auftritte kurzzeitig herausgenommen werden.

Nach einer kieferchirurgischen Operation ist in der Heilungsphase die Mundhygiene besonders wichtig. Der Mund sollte häufig ausgespült werden. Wir koordinieren die Nachsorge eng mit dem behandelnden Kieferchirurgen und begleiten die anschließende kieferorthopädische Feineinstellung. Konkrete Pflegehinweise erhalten Sie individuell abgestimmt auf Ihren Eingriff.
Wissenschaftliche Arbeiten
1
Bauer, W., Dahl, H.-J., Hofmeier, J.:

Die Hygiene kieferorthopädischer Apparate.
Poster: wiss. Jahrestagung DGKFO, Berlin 1987

2
Bauer, W., Diedrich, P.:

Motivation und Erfolgsbeurteilung erwachsener Patienten zur kieferorthopädischen Behandlung.
Vortrag: wiss. Jahrestagung DGKFO, Frankfurt 1988

3
Bauer, W., Meyer, R. S., Schneider, B., Wehrbein, H.:

The computerized TMJ arthrographic treatment planning.
Vortrag: Eur Orth Soc, Würzburg 1989

4
Bauer, W.:

Die Bedeutung der computergestützten Funktionsanalyse für die kieferorthopädische Diagnostik.
Vortrag: Karl-Häupl-Kongress, Düsseldorf, 16./17. März 1990

5
Bauer, W., Wehrbein, H., Schulte-Lünzum, H., Diedrich, P.:

Keimtransplantation oder Lückenschluß - eine vergleichende Studie bei Verlust der ersten Molaren.
Vortrag: wiss. Jahrestagung DGKFO, Heidelberg 1990

6
Bauer, W., Wehrbein, H., Müller-Diesing, C., Wellens, N.:

Kiefergelenksbefunde bei verschiedenen Dysgnathieformen - klinische und instrumentelle Funktionsbefunde (elektr.Axiographie).
Poster: wiss. Jahrestagung DGKFO, Aachen 1991

7
Bauer, W., Diedrich, P., Wehrbein, H., Schneider, B.:

Der Lückenschluß mit T-loops (Burstone) - eine klinische Studie.
Vortrag: wiss. Jahrestagung DGKFO, Aachen 1991

8
Bauer, W.:

Kiefergelenksbefunde bei verschiedenen Dysgnathieformen.
Vortrag: Österreichische Gesellschaft für Prothetik und Gnathologie, Bad Gastein 1992

9
Bauer, W., Augthun, M., Wehrbein, H., Müller-Leisse, C., Diedrich, P.:

Aufbißschienentherapie bei anteriorer Diskusverlagerung – eine Nachuntersuchung anhand klinisch-instrumenteller Befunde und Magnet-Resonanz-Tomographie (MRI).
Poster: wiss. Jahrestagung DGKFO, Berlin 1992

10
Bauer, W., Augthun, M., Wehrbein, H., Müller-Leisse, C., Diedrich, P.:

Vergleichende Untersuchungen bei Patienten mit chronischer Diskusverlagerung. Diagnostische Möglichkeiten und kieferorthopädisches Risiko.
Vortrag: wiss. Jahrestagung der DGKFO, Saarbrücken 1993

11
Bauer, W., Augthun, M., Wehrbein, H., Müller-Leisse, C., Diedrich, P.:

Klinische und radiologische Befunde bei funktionsgestörten kieferorthopädischen Patienten.
Vortrag: wiss. Jahrestagung der DGKFO, Dresden 1994

12
Bauer, W.:

Kieferorthopädische Behandlung im parodontal geschädigten Gebiß. Indikation, Möglichkeiten.
Vortrag: Gesellschaft für Zahn-, Mund, und Kieferheilkunde an der Martin-Luther-Univ.Halle-Wittenberg, Frühjahrstagung 6.5.1995 Halle

13
Bauer, W., Augthun, M., Müller-Leisse, C., Wehrbein, H., Diedrich, P.:

Okklusale Befunde und kieferorthopädisch/prothetische Behandlungskonzepte bei Diskusverlagerung mit Reposition.
Vortrag: wiss. Jahrestagung der DGKFO, Wiesbaden, 1995

14
Bauer, W., Augthun, M., Müller-Leisse, C., Fuhrmann, R., Diedrich, P.:

Elektronische Kondylenbahnaufzeichnungen bei Diskusverlagerung ohne Reposition.
Poster: wiss. Jahrestagung der DGKFO, Wiesbaden, 1995

15
Bauer, W., Wehrbein, H., Diedrich, P.:

Dynamische Okklusion bei Dysgnathien.
Poster: wiss. Jahrestagung der DGKFO, Bremen, 1996

16
Bauer, W., Augthun, M., Müller-Leisse, C., Wehrbein, H., Diedrich, P.:

Die Bedeutung von Diskusverlagerungen im Rahmen der kieferorthopädischen Behandlung.
Vortrag: Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Funktionsdiagnostik, Bad Nauheim, November 1996

17
Bauer, W., Augthun, M., Müller-Leisse, C., Wehrbein, H., Diedrich, P.:

Funktionelle Befunde bei Deckbißpatienten.
Vortrag: wiss. Jahrestagung der DGKFO, Rostock, 1997

18
Bauer, W.:

Die Integration des Kiefergelenkes in die prächirurgische Diagnostik und Therapie von Dysgnathien.
Fortbildung mit der ZMK, 15.11.1997

19
Bauer, W., Augthun, M., Müller-Leisse, C., Fuhrmann, R.,Diedrich, P.:

Befunde in der Panoramaschichtaufnahme bei funktionsgestörten kiefer-orthopädischen Patienten.
Vortrag: 30. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Funktionslehre in der DGZMK, Bad Homburg, November 1997

20
Bauer, W.:

Möglichkeiten der prärestaurativen Kieferorthopädie bei CMD-Patienten.
Vortrag: 32. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Funktionslehre in der DGZMK, Bad Homburg, November 1999 - TAGUNGSBESTPREIS

21
Bauer, W.:

Prophylaxe von Kieferfunktionsstörungen im Rahmen kieferorthopädischer Behandlungen.
Vortrag: 12. Symposium für praktische Kieferorthopädie, Berlin, April 2000

22
Bauer, W.:

Orthodontische Verankerung mit Implantaten: kieferorthopädische Behandlung.
Vortrag im Rahmen einer Fortbildung mit praktischen Übungen mit Dr. Dr. Kopf und Prof. Dr. Dr. Feifel, Marienhospital Aachen, 19.12.2000

23
Bauer, W.:

Diskusverlagerungen: Diagnostik und Relevanz für die Praxis
Vortrag: Studiengruppe für Kieferorthopädie, Düsseldorf, März 2016

24
Bauer, W., Tran, V. T.:

MRT-Bildgebung bei kieferorthopädischen Patienten mit Problemen des Kiefergelenks
Vortrag: Studiengruppe für Kieferorthopädie, Düsseldorf, Juni 2017

25
Bauer, W.:

Diskusverlagerungen in der KFO-Praxis - erkennen und diagnostizieren
Vortrag: 11. Kiss-Symposium von Prof. Robert Fuhrmann, Düsseldorf, November 2018

Wissenschaftliche Arbeiten
1
Knaup T., Reimann S., Dirk C., Keilig L., Bourauel C.:

In-vitro-Untersuchung des zeitabhängigen Verhaltens des Parodontalligaments im Schweinemodell.
Poster: wiss. Jahrestagung DGKFO, München 2014

2
Knaup T., Dirk C., Reimann S., Keilig L., Eschbach M., Korbmacher-Steiner H, Bourauel C.:

Time-dependent behavior of porcine periodontal ligament: A combined experimental, numeric in-vitro study.
Publikation: Am J Orthod Dentofacial Orthop. 153(1):97-107

3
Wagner Y., Brauner I., Knaup T., Wolf M.:

Einfluss eines Programms zur Förderung der Mundgesundheit auf den kieferorthopädischen Behandlungsbedarf nach 8-jähriger Laufzeit.
Vortrag: Jahrestagung der DGZ mit der DGPZM und der DGR²Z, 2018 Dortmund

4
Knaup T., Korbmacher-Steiner H., Braun A., Stein S.:

Einfluss des 455 nm Diodenlasers auf die Scherhaft-festigkeit von Metallbrackets.
Poster: wiss. Jahrestagung DGKFO, Bremen 2018

5
Knaup T., Korbmacher-Steiner H., Jablonski-Momeni A.:

Der Einfluss des Self-assembling Peptid P11-4 auf die Scherhaftfestigkeit von Metallbrackets.
Vortrag: wiss. Jahrestagung DGKFO, Bremen 2018

6
Knaup T., Korbmacher-Steiner H., Jablonski-Momeni A.:

Die Auswirkung des kariesprotektiven Peptids P11-4 auf den Haftverbund zwischen Bracket und Zahnschmelz in vitro.
Poster: wiss. Jahrestagung DGKFO, Regensburg 2019 - POSTERPREIS 2019